Mittwoch, 25. Mai 2022

24. – 26.6.: Spiel, Verwandlung & Entzücken – Wild Life Tantra Wochenende Level II

Spiel, Verwandlung & EntzückenAn Wild Life Tantra Level II Wochenenden werden wir uns mit wechselnden Themen aus dem tantrischen Feld beschäftigen und intensive Räume der Selbsterfahrung und Begegnung dazu kreieren. Diesmal heißt das Thema:

Spiel, Verwandlung & Entzücken

Wir wünschen uns in unserem tantrischen Leben gelungene Begegnungen, intensive Augenblicke und ungezügelte Ekstase. Eine der größten und unversiegbaren Quellen dafür ist die Befreiung unseres inneren Spieltriebs, die Freilassung unseres göttlichen spielenden „inneren Kindes“. Wer spielenden Kindern zuschaut, findet eine erstaunliche Hingabe, eine starke Spontanität, eine große Flexibilität und totale Kreativität bei den Dreikäsehochs. Der „Flow“ – die Spielekstase, fühlt sich leicht und erfüllend an, die Kinder versinken im Hier und Jetzt wie perfekte MeditiererInnen und lösen meistern dabei so manches aufgetretene Problem mühelos.

Als Erwachsene schneiden wir uns meistens von dieser Spielenergie ab. Wir wollen ernst und seriös rüberkommen, es gilt nahezu als Tabu, sich „kindisch“ zu verhalten, „infantil“ zu sein, insbesondere, wenn wir Richtung Intimität und Sexualität schauen. Spielen gehört da nicht hin – es sei denn, es ist sehr gezügelt, vernünftig und im Grunde genommen allzu „kultiviert“, mit „Stil und Niveau“.

Durch diese fein säuberliche Trennung zwischen überschäumender Spiellust und ernsthaftem Erwachsenensein schneiden wir uns vom Potential, vom Lebensstrom unserer Spielenergie ab. Das führt dann beispielsweise dazu, dass wir versuchen, die Dinge mit dem Kopf zu verstehen und mit dem Verstand zu lösen, was oftmals nicht gelingt und sich frustrierend anfühlt. Oder wir erleben uns als einsam, unverbunden, steif, ohne tiefe Freude, weil wir scheinbar nicht mehr an die Quelle heran kommen, aus der heraus unser Leben mit Begeisterung sprudelt und alle Dinge spielend leicht und mit Freude geschehen.

An diesem Wochenende wollen wir uns den freien und unbegrenzten wilden Spiel-Flow zurückerobern und frech und freimütig in unser lustvolles, erwachsenes Wesen integrieren. Nach dem Motto „Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit“ werden wir unser selbstvergessen glücklich spielendes Kind zum Leben erwecken und in die Spieltrance eintauchen.

Dies ist keine klassische, schattenorientierte Innere-Kind-Arbeit. Wir wollen nicht ins alte kindliche Ohnmachts-Drama zurück, nicht in die Vergangenheit abtauchen, auch wenn sie sich sicher hier und dort zeigen und gesehen werden wird. Unsere Aufmerksamkeit gilt vielmehr dem Hier und Jetzt und einer geöffneten, freien Zukunft. Wir wollen unsere kindlichen Kompetenzen wecken und als Ressource in der Gegenwart nutzen, uns eine neue, wilde, erwachsen-ganzheitlich-integrierte „Kindheit“ kreieren.

Diese „Spielenergie“ werden wir dann mitnehmen in tantrische Begegnungen voller Lust und Leidenschaft. Im großen tantrischen Abendritual („Ball der Lüste“) am Samstag (sexpositiver Raum) darfst du dann auch eine Rolle spielen, die du schon immer mal spielen wolltest, dich in eine Person verwandeln, die du immer schon einmal sein wolltest und dir – neben jeder Menge Spaß – auch Heilung und Ganzheit schenken. Genieße die Verwandlung, die Freiheit im Wandelbar-sein und den großen Auftritt des Unvorhersehbaren. Du darfst nach allen Regeln der Kunst verführen, entzücken und dich in fremde Welten entführen lassen.

Es erwarten dich aktive Meditationen, Übungen aus der Theaterpädagogik und dem Improtheater, freier Tanz, integrierende Sharingrunden und Kuschelzeiten.

Bitte verrückte Klamotten mitbringen – gerne einige Outfits zur Auswahl und zum Tauschen.

Teilnahme-Voraussetzung

Entweder Wild Life Tantra Basics oder Loving Body oder eine vergleichbar kraftvolle, externe Vorerfahrung

Ort

Wamos, Hasenheide Nähe Herrmannplatz, Kreuzberg, 10967 Berlin

Zeitplan

Freitag 19:00 – 22:30 Uhr
Samstag 9:00 – 22:30 Uhr
Sonntag 9:00 – 18:00 Uhr

Verpflegung während der Seminarzeiten ist enthalten.

Kursziel

Der Kurs ist ein 20-stündiger Tantra-Aufbaukurs, genauere Beschreibung folgt.

Du erhältst hierfür ein Zertifikat des Wild Life Tantra Instituts Berlin, welches dich berechtigt, am Loving Body II Aufbaukurs sowie Level-II-Wochenenden des Tantra Trainings teilzunehmen.

Preise inkl. Verpflegung

Einzelpersonen: 290 €
Paare & SponsorInnen: 550 €

Helferinnen-Tickets zum (NEU ab Juni 22) halben Preis und unser Sponsoring-Programm sind verfügbar. Anmeldung nur mit Vorkasse.

Wie bekomme ich Ermäßigung?

Sprache: Ausschließlich Deutsch, keine Übersetzung

Unterkunft

Für eine intensive Gruppenerfahrung in Form eines Retreats empfehlen wir die Übernachtung im Seminarraum gegen einen Aufpreis von 15€ / Nacht.

Ansonsten können die Berliner/innen natürlich auch zu Hause schlafen, und in der Umgebung gibt es verschiedene Hotels. Besonders empfehlen möchten wir allerdings auch den Wohnungstausch über HomeExchange.

HIER & JETZT ANMELDEN!

Wir freuen uns auf dich!
Tandana & Chono

 

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Samstag, 7. Mai 2022

20.6.2022: Tantric Dating Night mit Filmteam (U40, 100€ Vergütung!)

Tiefer AugenkontaktEcht, mit Filmteam?

Ja! Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir die Gelegenheit bekommen, auf diese Weise der Welt unsere Arbeit präsentieren zu dürfen. Zudem bekommst du bei dieser besonderen Dating Night die einmalige Chance, ebenfalls Gesicht zu zeigen, für achtsame und sinnhafte Wege der Begegnung mit dem anderen Geschlecht. Für deinen Auftritt in dieser filmisch dokumentierten Tantric Dating Night bekommst du darüber hinaus eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 100€ von der Produktionsfirma! Du musst nur zwischen 18 und 40 Jahre alt und einverstanden – nein besser noch – begeistert darüber sein, dass du möglicherweise zu erkennen bist in dieser Sendung. Der Kreis wird diesmal etwas kleiner sein als sonst, in etwa 10-14 Menschen. Ansonsten ist es eine ganz „normale“ Tantric Dating Night, wie wir sie sonst auch veranstalten, mit aller Intensität, Erlebnis- und Begegnungstiefe, für die das Wild Life Tantra Institut bekannt ist. Aber was ist die Tantric Dating Night eigentlich?

Workshop und Kreisritual zur bewussten, kreativen und erfogreichen Begegnung

Was ist dir wirklich wichtig, wenn du einen Partner suchst? Dass er/sie sich gut anfühlt? Gut berühren kann? Gut riecht? Hin spürt? sSch Zeit lässt? Präsent ist? Sich einzuschwingen versteht? Dann bist du hier richtig.

In dieser tantrischen, verlangsamten Variante eines Speed-Datings sprechen wir mit unseren Augen, unseren Herzen, und vor allem mit unseren Körpern. Es ist nicht wichtig, wie alt du bist, was du arbeitest oder wie dein Familienstand ist. Wichtig ist, wie unsere Körper miteinander tanzen, wie sie lauschen, innehalten, Fragen stellen und Antworten geben. Was sagt dir die Nase? Stimmt die Chemie? Möchten deine Lippen näher kommen, oder möchtest du noch länger die Tiefe ihrer oder seiner Augen ergründen? Was sagen deine Hände, was sagt deine Haut?

Ziellos ans Ziel

Wir sind nicht nur hier, um endlich unsere/n Traumpartner/in zu finden. Sondern für die Reise, für das Erlebnis, für den Kitzel. Wir dürfen Nähe erleben, uns austesten, uns spiegeln lassen. Was immer uns das Universum an diesem Abend schenkt, wir dürfen es mitnehmen, egal ob es der Mensch für’s Leben ist, eine faszinierende neue Bekanntschaft oder einfach ein warmes, nährendes und einzigartiges Gruppenerlebnis.

Was genau erwartet dich?

Dieses tantrische, verlangsamte „Speed Dating“ ist ein Kreisritual und zugleich ein Workshop zum Thema „bewusste, kreative und erfolgreiche Begegnung“. Wir werden den Abend beginnen mit ein paar tantrischen Übungen, die uns ankommen lassen an dem Platz, in der Gruppe und vor allem im Körper bei uns selbst. Erwartungen loslassen und ins Fließen und Erleben finden ist der tantrische Weg in die Begegnung zu gehen.

Wir werden uns bemühen, Parität, also ein komplett ausgeglichenes Geschlechterverhältnis herzustellen. Du wirst eine ganze Reihe von Begegnungen haben, mit zufällig wechselnden Partner/innen und dann habt ihr ca. 5-10 Minuten Zeit. Alles geschieht ohne Worte und beginnt stets im tiefen Augenkontakt – Berührungen geschehen erst, wenn beide das Okay signalisieren. Wie ihr dann die gemeinsame Zeit einvernehmlich gestaltet, ist euch vollkommen freigestellt. Bekleidet und ohne Worte. Wir moderieren das Kreisritual um euch immer wieder an bestimmte „Techniken“ der bewussten Begegnung zu erinnern.

Zum Schluss gibt es freie Zeit in der Kontakte geknüpft, Begegnungen vertieft, gekuschelt, gequatscht, geknutscht, massiert und was immer noch entstehen mag erlebt werden darf.

Deine Anmeldung

Die Tantric Dating Night findet wie immer im Wamos in Berlin Kreuzberg statt. Wir (Das Wild Life Tantra Institut) nehmen keinen Eintritt an diesem Abend.

Die Voraussetzungen sind:

  • Du bist zwischen 18 und 40 Jahren alt (diese Altersbschränkung gilt nur speziell an diesem Termin)
  • Du sprichst fließend Deutsch
  • Du bist damit einverstanden, dass du in der ausgestrahlten Sendung zu erkennen sein könntest
  • Du bekommst als Vergütung 100€ von der Produktionsfirma, deine Teilnahme wird mit dieser vertraglich vereinbart.
  • Falls ihr als Paar kommt, seid euch bewusst und damit einverstanden, dass die Begegnungen mit rotierend wechselnden PartnerInnen sein werden.

Die Anmeldung erfolgt aber nicht wie gewohnt über unser Anmeldeformular sondern du nimmst bitte direkt Kontakt mit uns via kontakt@wild-life-tantra.de auf.

Wir benötigen:

  • Deinen vollen Namen
  • Deine E-Mailadresse
  • Deine Telefonnummer
  • Am Veranstaltungsabend wird die Produktionsfirma mit dir einen Vertrag einschl. Datenschutz- und Verschwiegenheitsvereinbarung machen, wo sie evtl. weitere persönliche Daten von dir erheben wird.

Wir freuen uns auf dich!
Chono, Tandana und das Filmteam!

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Wofür holotropes Atmen im Tantra?

Wellen mit GischtWas ist holotropes Atmen?

Es gibt viele wunderbare Atemtechniken, die für tantrische Begegnungen im Laufe der letzten Jahrtausende entwickelt worden sind. Je nach Richtung und Schule sind sie sehr unterschiedlich – vom kontrolliertem Luft-Anhalten bis zum Energie-Lenken durch Atmung ist alles dabei, denn die Verbindung von Atem und Tantra ist auf jeden Fall ein Traumpaar für menschliche Begegnungen auf hohem Energielevel. Für die Schule des Wild Life Tantra, dem Pfad des Wilden Lebens, haben wir uns entschieden, das holotrope Atmen, entwickelt von Stanislav Grov, in unserem Tantra-Training zu praktizieren, und setzen dabei unsere ganz eigenen Akzente in den Atem-Sessions.

Für alle die, die das bewusstseinserweiternde holotrope Atmen noch nicht kennen, sei es hier kurz beschreiben: In einer Atem-Session seid ihr zu Zweit, ein atmender Mensch und ein Wachender, ein Begleiter („Sitter“). Der atmende Mensch liegt zu Beginn auf dem Rücken und beginnt, vertieft zu atmen, mit dem Ziel, sich fallen zu lassen und durch mehr oder weniger starkes Hyperventilieren in einen Trancezustand zu fallen, unterstützt von speziell ausgewählter Musik. Es ist ein bisschen wie high werden von Sauerstoff.

Dem Körper wird dabei sehr viel Energie zugeführt, was zur Folge hat, dass wir Zugang zu den tieferen Dimensionen unserer Seele bekommen. Schamanen benutzten daher oft das vertiefte Atmen auf ihren Reisen in die Unterwelt. Interessant ist für uns aber auch, was dabei auf körperlicher Ebene passiert. Unsere Verpanzerungen werden durch das vertiefte Atmen durch verschiedene Körperreaktionen sichtbar und fühlbar. Und so ist es sehr wichtig, den aufsteigenden Themen Ausdruck und Gestalt zu verleihen, es „rauszulassen“ oder, anders ausgedrückt, Emotional Release zu praktizieren, den Körper vielleicht schütteln und zittern zu lassen und auf diese Weise das Thema heilsam in unser bewusstes Leben integrieren.

Es ist ein Stück weit auch eine Reise in den Dschungel des Kontrollverlustes. Wir geben den Gefühlen, Gedanken, Emotionen und Regungen Raum, die in unserem persönlichen oder kollektiven Erleben stark verdrängt sind, die wir nicht sehen wollen und die uns nicht selten auch große Angst machen. Was sich zeigen will, darf aus den Tiefen des Unbewussten aufsteigen und ans Licht kommen, gesehen werden, angenommen werden, ein Stück weit begriffen, erfasst, vielleicht sogar verstanden werden. Dabei drücken wir diese archaischen Gefühle durch Stimme und Bewegung aus – immer am Leitseil des vertieften Atems entlang.

Der Wachende schützt diesen Erlebnisraum. Er tut dabei nicht viel, ist vor allem präsent, gibt Erlaubnis und Sicherheit für diesen Prozess und steht zur Verfügung, den Atmenden in seinem Prozess zu unterstützen, mit großer Demut und Hingabe. Eine solche Session dauert in unserem Tantra-Setting mit Vor- und Nachbereitung ca. 90-120 Minuten, später gibt es eine Rückrunde, wo die Rollen getauscht werden.

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Intensität erlauben

Aber wofür braucht man das im Kontext des Tantra? Im Tantra wollen wir intensive und tiefe Begegnungen erleben, vielleicht auch Momente voller Lust und Leidenschaft, tiefer Verbundenheit und Ekstase. Damit das gelingen kann, ist es nötig, dass wir in der Begegnung berührbar und authentisch sind und uns mit all unseren starken und schwachen Seiten zeigen können. Was uns oft davon abhält, uns auf eine Begegnung wirklich einzulassen, sind unsere seelischen und körperlichen Verpanzerungen. Es sind also die selben Deckel, mit denen wir Wut, Schmerz und Trauer unterdrücken, mit denen wir auch die lustvollen Anteile unseres Wilden Wesens und die bedingungslose Liebe zurückhalten.

Denn auch Lust und Liebe liegen oft zu großen Teilen im Schatten und gehören auch zu diesen angsteinflößenden Kellergeschöpfen. Hinter den verschlossenen Türen knurren und grollen sie, springen gegen die Türen, randalieren und wirken zu tiefst beängstigend. Wenn wir aber einen Menschen bei uns haben, der unsere Hand hält, wenn wir die Kellertreppe hinuntersteigen, uns beschützt, wenn wir die alte Tür langsam öffnen und die vermeintlichen Dämonen heraus lassen, dann sehen wir nicht selten, dass das Untier in Wirklichkeit ein verängstigtes Hündchen ist, welches einfach nur gesehen und angenommen werden möchte, und schon ist es ganz zahm, vielleicht noch irgendwie hässlich, aber in seiner anfänglichen Fremdartigkeit auch irgendwie liebenswert, und langsam öffnet sich unser Herz und realisiert: von diesem Dämon habe ich mich befreit.

Solange wir in einer tantrischen Begegnung nicht berührbar und authentisch sind, begegnen sich nur zwei Fassaden, und es bleibt immer ein schaler Beigeschmack von Belanglosigkeit. Die Begegnung hinterlässt ein Gefühl von Ent-täuschung, denn wir meinen, uns getäuscht zu haben mit der Hoffnung, hier eine erfüllende Liebeserfahrung machen zu können. Doch durch Tools wie das holotrope Atmen, genau wie durch viele andere Tools unseres Trainings können wir lernen, diese Faktoren selbstwirksam zu beeinflussen. Aus dem „Es geht nicht“ kann ein „Ich gehe“ werden, wir ergreifen immer wieder ein Stückchen mehr die Macht über die eigene Seele.

Die Aufgabe des Wachenden

Und, es gehören natürlich zwei zu der Begegnung, darum legen wir beim holotropen Atmen auch einen großen Fokus auf die Lernerfahrung des Wachenden. Denn oftmals ist es für uns als Zeuge schwierig, die Energie und Intensität authentischer Gefühlsausdrücke auszuhalten. Wir erschrecken, bekommen Angst oder finden es irgendwie unangenehm, zu laut, manchmal sogar physisch schmerzhaft. Wir beginnen reflexhaft zu trösten, versuchen mit einem „Schhhhhh!“ den Ausbruch zu dämpfen, sagen (scheinbar) liebevoll „Ganz ruhig, alles wird gut“ und machen uns nicht klar, dass wir damit genau den Deckel wieder zudrücken, denn es eigentlich zu öffnen gilt.

Das Geheimnis des Erlaubens und Raumhaltens, was die Aufgabe des Wachenden ist, ist, dass dieser Mensch selbstwirksam für seine Entspanntheit und Durchlässigkeit zu sorgen hat. Die Wirbelsäule zu bewegen, entspannt und tief weiter zu atmen, Spannungen im Körper bewusst wahrzunehmen und mit dem Ausatmen immer wieder gehen zu lassen. Wach(-end) zu bleiben heißt auch, die eigenen Projektionen wahrzunehmen. Reflexartig denken wir bspw. oft „Du bist mir zu laut“, dabei lautet die authentische Wahrheit „Ich bekomme gerade Angst“ oder „Ich verstehe gerade nicht, was hier passiert“. Das Geheimnis ist, dass es gar nicht notwendig ist, dass du mit dem Kopf verstehst, was da gerade passiert, es ist nicht deine Aufgabe es zu verstehen. Es geht darum, dir und dem Atmenden zu erlauben, dass es ist, wie es ist, zu staunen über das unfassbar Andere, das völlig Fremde, und es mit offenen Armen voller Neugier und mit einem großen, tantrischen JA! zu empfangen.

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Exkurs: Die Natur von Projektionen verstehen

Je „roter“ das Tantra wird und je intensiver die Begegnungen zwischen Shiva und Shakti werden, desto häufiger begegnen uns die verschiedensten Projektion in Form von starken Bewertungen anderer Personen, die zu dick, zu dünn, zu jung, zu alt, zu sonstwas für eine Begegnung wahrgenommen werden. Auch wenn in vielen Tantra-Gruppen ein starker Gemeinschaftsgedanke da ist, so hört dieser oft spätestens bei der Partnerwahl auf und jeder schaut nur noch, wie er Land gewinnt und den scheinbar „besten“ Partner ergattern kann. Da können wir sehr gut beobachten, wie machtvoll Projektionen unser Leben bestimmen. Und wie oft ist es schon passiert, das jemand einen „unvorteilhaften“ Partner per Los zugeteilt bekam und nach her überrascht davon war, wie echt und tief und besonders die Begegnung war.

Ein weiteres Thema, dem wir auf unseren Seminaren immer wieder begegnen, ist die Angst vor Übergriffigkeit, die Angst, nicht an der rechten Stelle eine Grenze setzen zu können. Es gibt zahlreiche Ansätze, dem durch bestimmte Verhaltensregeln zuvorzukommen, was sicher eine mögliche Lösung dieses Problems ist. Wir wollen jedoch auch wir in der Tiefe begreifen, wie dieses Erleben entsteht und wie Projektionen im Allgemeinen entstehen, denn sie begegnen uns täglich im Alltag und in all unseren Beziehungen und erschweren direkte, authentische und gelungene Begegnungen von Mensch zu Mensch.

Regie führen im eigenen Leben, Persönlichket, Freiheit, TantraEs sei an dieser Stelle kurz darauf hingewiesen, dass unsere Überzeugungen auf einem konstruktivistischen Weltbild fußen, also auf der Idee, dass unsere erlebte Realität in jedem Moment von unserem Körper, unserem Geist und der Seele konstruiert wird. Unser radikaler Ansatz von Selbstwirksamkeit leitet sich daraus ab, denn – vereinfacht gesagt – dort, wo das Erleben konstruiert wird, kann es prinzipiell auch aktiv gestaltet werden, in uns selbst.

Wenn sich in einer tantrischen Begegnung Dinge beim anderen Menschen zeigen, oder dieser sich auf eine spezielle Weise verhält, die wir nicht kennen, verstehen oder einordnen können, irritiert und verunsichert uns das und wir ziehen uns schnell zurück. Oft versuchen wir dann mit „unserer Landkarte“ die Beobachtungen zu deuten und umzudeuten, bis sie in unserem Erfahrungsschatz passen. Das geschieht oft vollkommen unbewusst und automatisch, es ist ein Teil unseres Überlebensinstinktes, ist also weder bösärtig noch schlecht.

Wichtig ist aber in diesem Moment, diesen Eindruck ganz bewußt wahrzunehmen und ebenso alle Gefühle, die damit hochgekommen sind, wahrzunehmen. Und dann, nach dieser Momentaufnahme, unbedingt noch einmal genau hinzuschauen. Ist das wirklich so? Entspricht meine Deutung der Wahrheit? Verhält sich dieser Mensch wirklich (zum Beispiel) gerade übergriffig? Oder bin ich nur durch ein Detail getriggert worden? Bin ich noch im Hier und Jetzt oder folge ich gerade einem alten inneren Film?

Staunen über das Unfassbar Andere

Spätestens an dieser Stelle wird es ganz sicher wichtig, ganz langsam zu werden, möglicherweise inne zu halten und sich authentisch in Form von Ich-Botschaften mitzuteilen. Und etwas zeigt sich: Wir sind in Kontakt gekommen mit dem „Unfassbar Anderen“, welches uns gerade mit großer Intensität entgegen fließt. Dieses „Unfassbar Andere“ können wir in keine Schublade stecken. Unser Verstand, der einordnen und kategorisieren will, kann das nicht verstehen. Das „Unfassbar Andere“ können wir nur jenseits unseres Verstandes verstehen, vielleicht mit unserem Herzen oder mit unserer tieferen Weisheit, mit dem Buddha in uns. Es ist eben genau das, was es ist, un-fass-bar anders. In unserem Buch „Die Buddha-Beziehung“ sprechen wir ausführlich darüber. Und wir sprechen auch über das dazu entwickelte Instrument, das Staunen.

Wozu nützt uns an dieser Stelle das holotrope Atmen?

In den holotropen Atem-Sessions übst du in der Rolle des Wachenden, in aller Ruhe und Klarheit, deinen Schützling nicht zu stören in seinem Prozess, obwohl du ganz da bist, ganz präsent, wachend, beschützend und immer bereit zu unterstützen, wenn der oder die Atmende dies signalisiert. Diese Haltung ist auch eine Übung großer Demut. Du bist nicht identifiziert mit dem Prozess des Atmenden, nicht dafür verantwortlich, dass dieser Mensch nun „besonders gut reinkommt“ oder „dass sich wirklich was zeigt“. Du bist einfach nur da, beobachtest und beschützt. Und du darfst staunen lernen über dieses „Unfassbar Andere“, was dir begegnet in Form von diesem Menschen, der da vor dir auf der Matte liegt und Dinge tut, die dein Verstand vielleicht einfach nicht begreifen kann.

Das Abendritual

Wie immer bei unseren Level-II-Wochenenden, wird es am Samstag Abend ein Tantraritual mit einem freiwilligen sexpositiven Raum und vielen Alternativen geben. Alles darf da sein, nichts muss passieren. Jeder wird in seinem Prozess zu diesem Zeitpunkt an seiner ganz eigenen Stelle stehen. Manche werden nachspüren wollen, nach innen gehen, manche werden sich sehr zart und weich fühlen, und manche werden durch das Atmen stark in Kontakt sein mit ihrer Lust  und Lebendigkeit. Für all das soll der Raum im freien, offenen und selbstverantwortlichen Tantraritual da sein, welches wir gemeinsam als Gruppe zelebrieren werden. Du kannst nach der intensiven Atemerfahrung des Tages ganz in deinen Flow finden und die Art und Intensität von Begegnung finden, die sich für dich stimmig anfühlt, gehalten von einer starken Gruppenenergie und einem sicheren Gemeinschaftsgefühl.

Ausblick

Zu anderer Zeit, im Level III des Tantra-Trainings, an einem ganz anderen Wochenende, wirst du in der tantrischen Begegnung dann beides zugleich sein, Atmender und Wachender. Du wirst dich öffnen können, die Ekstase fließen lassen und zugleich wach und durchlässig sein. Oder du wirst dir als Gebender einer Tantramassage die Fertigkeiten des Wachenden zu nutze machen, um deine Tantramassage zu einem sicheren und heilsamen Verehrungsritual erblühen zu lassen. Vielleicht wird sich deine Transformation aber auch an ganz anderen Stellen zeigen, in deinem Alltag, in ganz unauffälligen gewöhnlichen Momenten, die plötzlich Tiefe und Fülle bekommen. So wie ein Teilnehmer unseres Tantramassageseminars, der schrieb, das seine eigentliche Veränderung im Kurs wohl nicht so aufgefallen ist, er aber auf einmal in der U-Bahn anderen Menschen in die Augen schauen kann. Und das er jetzt aufrechter geht. Dieses Feedback hat uns sehr berühert, denn genau dafür ist unsere Arbeit gedacht. Die Magie und Fülle der Schöpfung darf im Alltag ankommen – in jedem Moment.

Wir freuen uns auf dich!
Namasté

Chono & Tandana

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Im Land der schönen, wilden Wesen gibt es nur einen Wegweiser: Folge Deiner Lust und Deiner Neugier! Folge dem Mmh und dem Oh-what-sowas-gibt’s?! Wenn Menschen in einem behüteten Raum genau das tun und sich wirklich begegnen wollen, zeigen sich schnell: Verbundenheit und Du selbst. Das Erste klingt ein bisschen zu schön, das Zweite vielleicht eher beängstigend. Doch so ist es eben: wir Menschen lieben uns, ganz von Natur aus, frisch gepresst und gratis. Und der Witz mit der Selbsterkenntnis ist: Unter unseren manchmal beängstigenden Gefühlen bleibt am Ende übrig, was Du wirklich bist: wilde Liebe.

Für alle, die gerne an etwas glauben oder spirituelles Woowoo suchen: das werdet ihr hier leider nicht finden. Zorry. Hier gibt es nur echte Erlebnisse. Tantra ist keine Zauberei, sondern die ganz normale Magie dieses wunderbaren Lebens, das wir alle miteinander feiern dürfen.

Also was bleibt nach so einem Wochenende? Die Lust zu spüren; der Mut zu tun, was sich gut anfühlt; die Erkenntnis, dass ausprobieren so viel spannender ist als alles schon zu wissen; und das klare Gefühl, dass wir ziemlich tolle Wesen sind.
Achja, und natürlich bleibt die inspirierende Begegnung mit Chono und Tandana, den wahrscheinlich witzigsten RitualbegleiterInnen im janzen Land;). Danke euch beiden!

Im Land der schönen, wilden Wesen…

Montag, 14. Februar 2022

Was die Tantramassage so alles bewirken kann…

4 Tage Loving Body I im Juli 2021 – Feedback einer Teilnehmerin 6 Monate später

Als kleines, kurzes Feedback von mir, was sich seit dem Seminar im Juli in meinem Leben verändert hat:

  1. Nach 2,5 Jahren Distanz und Kontaktabbruch bin ich wieder im liebevollem Kontakt mit meinem Vater.
  2. Ich werde von ihm gesehen und bekomme die Anerkennung von ihm, nach der ich mich ein Leben lang gesehnt habe.
  3. Ich fühle mich geliebt, respektiert und bin im Frieden mit mir und ihm.
  4. Aus der Beziehung zu einem Mann, der mich kontrollieren wollte konnte ich mich lösen und mich von ihm befreien.
  5. Es entsteht eine Verbindung zu einem Menschen, der bedingungslos liebt. Nähe zuzulassen fällt mir leicht.
  6. Voller Stolz und Liebe zu mir selbst feierte ich im September meinen 50. Geburtstag. Meine wundervollen Gästen überschütteten mich mit Liebe und Wertschätzung, wie ich sie noch nie erfahren habe. Ich fühlte mich zum ersten Mal im Zentrum der Aufmerksamkeit wohl und geborgen und konnte die Feier voller Leichtigkeit und Dankbarkeit bis morgens um 6.30 Uhr genießen.
  7. Für 6 Wochen habe ich mir nun „ Zeit für mich selbst“ geschenkt und genieße in meiner Finca in Spanien den verlängerten Sommer bei Wärme und Sonne.
  8. Ich bin endlich bereit aus dem mir selbst auferlegtem Hamsterrad auszusteigen.
  9. Mein Leben nun zu genießen in Leichtigkeit und Freude, das wähle ich und werde die Veränderungen, die dafür nötig sind zulassen!!!

Voller Dankbarkeit für Eure wundervolle Unterstützung und in Liebe sende ich Euch Beiden herzlichste Grüße aus Spanien, Mia

Anmerkung von Chono

Man könnte meinen, das alles habe doch nichts mit Tantramassage zu tun, wo doch Loving Body eigentlich die Tantramassage-Ausbildung von Wild Life Tantra ist. Eben doch. Es ist ein wunderbares Beispiel um zu zeigen, dass das wesentliche der Tantramassage nicht die Technik ist, nicht der Ablauf oder die Griffe. Es ist die Fähigkeit, eigenverantwortlich und aus der eigenen Mitte heraus, voller Selbstliebe, in die Begegnung zu gehen. Die Fähigkeit, sich selbstwirksam in einen guten Zustand zu bringen und diesen in Form von Begegnung und Berührung zu verschenken. Das Feedback zeigt mir, dass unsere Teilnehmer diese Essenz verstanden und verinnerlicht haben. Vielen Dank Mia, für das Teilen und für Dein So-sein und Auf-dem-Weg-sein!

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Sonntag, 13. Februar 2022

Wie Tantra mich aus meiner depressiven Phase begleitete

Ein Teilnehmer-Erlebnisbericht zu „Stille, Freiheit & Ekstase – Tantra Training Level II“ von Rolf Netzmann

Eigentlich hatte ich innerlich schon abgesagt. Zu tief fühlte ich mich in meiner depressiven Phase gefangen. Zu sehr war ich missmutig und wollte allein mit mir sein.

Was letztendlich doch den Ausschlag gab, in diese rustikale Fabriketage an der Grenze zwischen Neukölln und Kreuzberg zu fahren, kann ich bis heute nicht sagen. Vielleicht war es einfach die Erinnerung an die schönen Erlebnisse während der Events des Wild Life Tantra Instituts, die ich schon besuchte.

Nun war ich jedenfalls dort angekommen, im Kreise Anderer, die wie ich neugierig auf „Stille, Freiheit und Extase“ waren.
Schon die Einführung in dieses Wochenende voller Erlebnisse überraschte mich.

„Who is in…“ , wer ist in Dir, führte mich in mein Inneres und ließ mich ruhiger werden. Dabei saß ich jeweils anderen Teilnehmer:innen gegenüber, die mich fragten: „Wer ist jetzt in Dir“? Und meine Antworten begannen stets mit: „ In mir ist…“. Frappierend fand ich, wie viele verschiedene Antworten mir auf diese Frage einfielen.

Immer tiefer sank ich in mein seelisches Innenleben und förderte überraschende Erkenntnisse als Antworten zu Tage. Genau so interessant war jedoch auch meine Rolle als der Fragende. Das nur Zuhören, ohne zu werten oder zu antworten, war eine spannende Erfahrung. Dieses „Who is in…“ war noch mehrfach an diesem Wochenende ein Ort der inneren Einkehr für mich.

Am Samstag begaben wir uns auf eine Reise in die AUM. Und in die Stille der nonverbalen Kommunikation. Galt doch von Samstag früh bis Sonntag Mittag ein Sprechverbot. Auch wenn es von mir und allen Anderen nicht immer eingehalten wurde, war dies doch eine sehr prägende Erfahrung für mich.

Die „Awarness Understanding Meditation“ ist eine sehr kraftvolle, dynamische Meditation, in der geweint, gelacht, gebrüllt, verziehen, getanzt und mehr wird. Sie ist eine sehr intensive Erfahrung. Für mich war die AUM eine Gelegenheit, so einiges an seelischem Müll, den ich mit in dieses Wochenende gebracht hatte, los zu lassen und mich emotional zu entlasten. Schließlich steckte ich immer noch in einer depressiven Phase. Doch das tiefe Eintauchen in meinen Schmerz, meine Wut, meine Ohnmacht und Trauer, doch auch in meine Freude und meine intensive Lust auf Leben wirkten wie Balsam für meine Seele.

Entspannend war nach dem Essen das gemeinsame Kuscheln, eine sehr nährende, intensive Begegnung der erwartungslosen Berührungen.

Nach einer längeren Pause und dem gemeinsamem Abendbrot führte der Samstagabend in ein ganz besonderes Event. Das „Drei Kreise Ritual“ ließ Raum für die eigene individuelle Entwicklung. Im äußeren Kreis saßen wir zu Beginn des Rituals alle mit einem Lunghi bekleidet. Hier begann die Reise. Im mittleren Kreis war der Raum für die Selbstliebe, für Berühren des eigenen Körpers, für Tanz, auch für die eigene sexuelle Stimulation. In den inneren Kreis gingen wir nackt, hier war der Raum für Begegnungen, achtsam, behutsam, respektvoll und ohne Worte. Hier wurde getanzt, allein, zu zweit oder in Gruppen, hier wurde gekuschelt, sich zärtlich berührt, hier war auch der Raum und die Zeit für sexuelle Begegnungen. Dieses Ritual hätte für mich gerne noch länger andauern dürfen.

Der Sonntag begann nach einem erneuten „Who is in…“ und dem gemeinsamen Frühstück mit einer intensiven Chakren – Atmung . Diese löste in mir Spannungen auf und wirkte befreiend.

Es folgte eine Phase der Extase, ein wildes Schütteln des Körpers. Lautes Gähnen, Atmen, Schnaufen und Röcheln zogen durch den Raum. Erlaubt war, was aus dem Körper kam, unkontrolliert, spontan und erlösend.

Auch die anschließende Wirbelsäule-Welle, bei deren Ausführung ich mit locker hängenden Armen auf einem Stuhl saß, war eine völlig neue Erfahrung für mich. Vom Steißbein beginnend die Wirbelsäule aufrichten, dabei die Arme langsam nach oben heben, tief einatmen und dann langsam wieder ausatmen, es brachte mich allmählich in einen Zustand innerer Ruhe.

Ein weiteres „Who is in…“ läutete nach dem gemeinsamen Mittagessen das beginnende Ende ein. Meine Antworten waren anders als am Freitag Abend, sie kamen tiefer aus der Seele, waren auch inhaltlich durch das Erlebte geprägt. Und sie zeigten mir einen Einfluss des Wochenendes auf meinen eigenen individuellen Heilungsprozess und den Weg heraus aus der depressiven Phase.

Ich bin froh, mich doch noch auf den Weg in diese so schöne rustikale Fabriketage begeben zu haben, die mir stets aufs Neue wie ein Ort der Ruhe und des Ausstieges aus dem Alltag erscheint. Die ich am Sonntag Abend mit Freude und Leichtigkeit in mir wieder verlassen habe.

Ich bin immer wieder gerne bei Tandana und Chono, diesen beiden Tantrikern, die so grandios die Energie hielten und mit einer scheinbaren Leichtigkeit durch das Wochenende führten. Danke an Euch Beide.

Namastè

Rolf Netzmann • angstberatung-berlin.de

Wie Tantra mich aus meiner depressiven Phase begleitete

Montag, 7. Februar 2022

LEBENSFREUDE

Feedback zu „Stille, Freiheit & Ekstase – Tantra Training Level II“ am 28.-30.1.2022

Phönix aus der AscheDANKBARKEIT
ATEMBERAUBEND
NACHHALTIG
KRIBBLIG
EXTASE
SEX
CHAOS
HIMMLISCH
OHNMACHT
EROTISCH
NAMASTE

DANKESCHÖN 😍

Was für ein wundervolles Wochenende. Ich habe mir dann doch überlegt, die Geschenke nicht auf dem Rücken zu tragen, sondern sie sind fest in meinem Herzen zu führen.

Ich fühlte mich so verbunden in diesem Tempel der Liebe.
Was für eine Energie.
Was für tolle Menschen.
Alles Liebe und eine Herzumarmung,
Conny & Namaste 🌞🙏

LEBENSFREUDE